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Helikon SL
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Das Helikon SL ist mechanisch noch puristischer aufgebaut als die Helikon-Standardversion. Es treibt die Lyra-Philosophie möglichst geringer bewegter Masse auf die Spitze und generiert elektrische Signale mit einem in der Länge deutlich reduzierten hochreinen Kupfer-Spulendraht. Somit kann es kleinste Rillenauslenkungen dynamisch noch schneller nachvollziehen als die ohnehin flotte Normalausführung. Um das volle Klangpotential des Helikon SL auszuschöpfen, ist allerdings der Besitz eines höchstwertigen Phono-Vorverstärkers oder Aufwärtsübertragers mit größter Rauscharmut zwingende Voraussetzung. Zudem sollte der Phono-Preamp die RIAA-Kennlinie mit einer Mindestgenauigkeit von Plus/Minus 0,1 Dezibel wiedergeben können. Noch mehr als die anderen Lyra-Familienmitglieder bedarf das SL besonders verwindungssteifer Tonarme, die Bewegungsernergie von der Headshell über das Armrohr schnellstens in Richtung eng tolerierter aber nicht überfester Lager ableiten. Das Helikon SL liegt mit seinem Klangcharakter voll auf der Linie des Helikon, vermag aber in punkto Ehrlichkeit, Präzision und Dynamik ein noch höheres Niveau zu erreichen. Besonders tritt dies bei bassstarken und komplexen Musikpassagen zutage. Kenner schätzen deshalb das "SuperLow" als anspruchsvolles, zu Ende gedachtes Tonabnehmerkonzept für Besitzer mechanisch und elektrisch konsequent aufgebauter Analogketten.
Technische Daten
Gewicht:
8,3 g
Ausgangsspannung:
0,22 mV
Empf. Abschl.wdstd.:
100 Ohm - 47 kOhm
Abschl. per MC-Übertr.:
4 - 10 Ohm
Innenwiderstand:
3 Ohm
empf. Auflagekraft:
1,6 g- 1,75 g
Nadelnachgiebigkeit:
12 x 10-6 cm/dyn
Frequenzgang:
10 Hz -50 kHz