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Argo i

Kraft und Wildheit

Das Argo i orientiert sich in technischer Hinsicht an der teuren Helikon-Baureihe. Wie die drei Helikon-Varianten verzichtet es auf die sonst üblichen Polschuhe im Generator. Die einzigen Bauteile, die ein – symmetrisches! – magnetisches Feld generieren, sind zwei Neodym-Scheibenmagneten, die vor und hinter der Spule aus hochreinem Kupfer angeordnet sind. Daraus resultiert eine hochakkurate Umwandlung mechanischer Bewegung in elektrische Spannung, und damit äußerst geringe Verzerrungen. Darüber hinaus können sich Kupfer-Spule und Bor-Nadelträger freier bewegen, was sowohl das Kleinsignalverhalten als auch die Abtastfähigkeit verbessert. In klanglicher Hinsicht belegt das Argo i auf das Schönste die technischen Fortschritte, der neuesten Generation von Lyra-Systemen: Es glänzt mit Lyra-typischem Detailreichtum und einer wunderbar klaren und farbigen Wiedergabe, spielt aber im Vergleich zu früheren Modellen wie dem Lydian Beta deutlich druckvoller und substanzieller. Seine besondere Agilität und Spielfreude, sein geradezu überschäumendes Temperament machen das Argo i zu einem mitreißenden Musikanten, dem man gerne verzeiht, dass er nicht ganz so hyperfein ziseliert agiert, wie seine großen Brüder Helikon, Helikon SL und Titan.

Daten

Gewicht: 6,4 g
Ausgangsspannung: 0,45 mV
Empf. Abschl.wdstd.: 100 Ohm - 47 kOhm
Abschl. per MC-Übertr.: 3 - 10 Ohm
Innenwiderstand: 4 Ohm
empf. Auflagekraft: 1,7 g- 1.8 g
Nadelnachgiebigkeit: 12 x 10-6 cm/dyn
Frequenzgang: 10 Hz -50 kHz