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Helikon Mono




Mehr zum Thema Mono-Technik: Mono hören – aber richtig!

Authenzität und Wucht

Um das gegenüber Stereo-Pressungen besondere dynamische und bassintensive Klangpotential von Mono-Schallplatten zu Tage zu fördern, bedarf es eines spezialisierten Tonabnehmers. Dieser muss auf die Abtastung reiner Seitenschrift hin optimiert sein. Mit anderen Worten: Stereosysteme sind zum Abspielen von Mono-LPs völlig ungeeignet. Das Lyra Helikon Mono besitzt nicht nur einen für monophone LPs passenden Abtaststift, sondern auch einen hochcleveren Moving-Coil-Generator, der horizontale Bewegungen des Nadelträgers, verursacht durch Verunreinigungen und Kratzer, schlichtweg ignoriert. Die Folge ist ein dramatisch reduzierter Störgeräuschpegel, womit denn auch die letzte CD-Bastion gefallen wäre. Wer mit dem Helikon Mono etwa eine frühe Klassikproduktion aus den Häusern Deutsche Grammophon, DECCA oder RCA und EMI/Columbia abtastet, wird Folgendes erleben: frappierende, körperhaft spürbare Präsenz, enormer Bassdruck, musikalische Ganzheitlichkeit und dramatisch hohe Dynamik, wie sie von Stereoschallplatten unbekannt ist. Warum Mono-Abtastung in Stereo-Zeiten sogar bei Musikliebhabern derart in Vergessenheit geraten konnte, ist – berücksichtigt man die beschriebenen Vorteile – schlichtweg unverständlich.

Daten

Gewicht: 8,3 g
Ausgangsspannung: 0,25 mV
Empf. Abschl.wdstd.: 100 Ohm - 47 kOhm
Abschl. per MC-Übertr.: 2 - 10 Ohm
Innenwiderstand: 3 Ohm
empf. Auflagekraft: 1,6 g- 1,75 g
Nadelnachgiebigkeit: 12 x 10-6 cm/dyn
Frequenzgang: 10 Hz -50 kHz